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Unser Wissen - Ihr Erfolg

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Mechanische Pflanzenpflege in der Praxis

von Ineta Ence

Ein Thema, drei Veranstaltungen! Die modernen technischen Möglichkeiten zur mechanischen Unkrautbekämpfung im traditionellen Ackerbau entwickeln sich mit rasantem Tempo und bieten bereits jetzt vielfältige Möglichkeiten, ganz oder teilweise auf den herkömmlichen Einsatz von chemischen Pflanzenbehandlungsmitteln zu verzichten.

Doch obwohl das Hacken und Striegeln eigentlich sehr alte Methoden sind, ist der praxisgerechte Umgang für viele Landwirte mit der modernen Generation der Geräte nicht selbstverständlich.

Die DEULA-Nienburg GmbH hat deshalb ein Pilotprojekt entwickelt, bei dem sowohl Auszubildende, als auch beruflich erfahrene Landwirte sich über Einsatzmöglichkeiten und Wirkungseffekte entsprechender Maschinen informieren konnten und diese auch selber ausprobieren konnten.

Am 25. und 26. Juni konnten zunächst die Auszubildenden der BBS Nienburg und Verden jeweils einen Tag lang auf unseren Versuchsfeld verschiedene Techniken zur Unkrautbekämpfung in Mais, Kartoffeln und Sojabohnen ausprobieren.

Unter Anleitung unseres Ausbilders Dirk Leseberg konnten die Schüler nach einer kurzen technischen Einweisung auf die Geräte eigenständig auf dem Feld alle Varianten ausprobieren.

So manche junge Maispflanze flog dabei, getroffen von einem falsch eingestellten Hackschar, mehrere Meter weit. Mit ein bisschen Übung ließen sich jedoch perfekte Ergebnisse erzielen, die die Auszubildenden von dieser modernen Technik überzeugten.

Am Abend des 26. Juni fand dann die Informationsveranstaltung für die Praktiker statt. Auf dem eigenen Maisschlag hatte unser Ausbilder Ulrich Lossie das ganze Frühjahr hindurch verschiedene Gerätevarianten eingesetzt und sogar die moderne Variante einer Bandspritzung ausprobiert.

Fachlich begleitet vom Pflanzenschutzamt der Landwirtschaftskammer, Bezirksstelle Nienburg, konnten sich fast 200 Landwirte an diesem Abend ein eindrucksvolles Bild davon machen, welche Wirkung die einzelnen Varianten der Pflegemaßnahmen auf die Kulturpflanzen und das Beikraut hatten.

Wir danken den beteiligten Firmen für die technische Unterstützung und sind uns sicher, dass wir beide Veranstaltungsarten in 2020 in noch größerem Umfang erneut anbieten werden.

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